3. Mai 2017

KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer – die „5,00%-Beno Holding-Wandelanleihe“

In ihrem aktuellen KFM-Barometer zur 5,00%-Wandelanleihe der Beno Holding AG (A11QP9) kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, die Anleihe als „durchschnittlich attraktiv (positiver Ausblick)“ (3,5 von 5 möglichen Sternen) einzustufen.

Die Beno Holding AG ist mit einer Beteiligung von 75,1% die Mehrheitsgesellschafterin der Beno Immobilien GmbH, welche als Bestandshalter in mittelständisch, gewerblich oder industriell genutzte Liegenschaften in Deutschland investiert.

Die Beno Immobilien wurde im Jahr 2008 gegründet und ist aus der börsennotierten MS Industrie-Gruppe hervorgegangen. Das Immobilien-Portfolio konnte in den letzten Jahren kontinuierlich aufgebaut werden und umfasst aktuell neun Objekte in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Die Gesamt-Mietfläche beträgt etwa 107.500 qm. Das Bestandsportfolio wurde mit einem durchschnittlichen Faktor von deutlich weniger als dem 10,0-fachen der Jahres-Nettokaltmiete eingekauft. Der günstige Einkaufspreis führt zu überdurchschnittlichen Mietrenditen, einer hohen Mieterbindung durch attraktive Mietkonditionen, aber auch attraktiven Mietkonditionen im Fall einer eventuell notwendigen Neuvermietung. Aufgrund des insgesamt eher kleinen Immobilienportfolios besteht eine erhöhte Abhängigkeit von einzelnen Mietern und deren Bonität. Mit dem Fokus auf betriebsnotwendige Immobilien bietet Beno Immobilien eine Möglichkeit für Unternehmen, sich bankenunabhängig zu finanzieren, und profitiert von einem langfristig ausgerichteten Mietverhältnis.

Betriebswirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2015 mit weiterem Ausbau des Portfolios

Wenngleich im Jahr 2015 keine Objekte hinzugekauft wurden, konnten die Mieterträge aufgrund erstmals ganzjährig im Bestand befindlicher Immobilien in Dortmund weiter erhöht werden. Die Mieterträge aus Nettokaltmieten wurden im Jahr 2015 um etwa 35,0% auf 3,4 Mio. Euro erhöht (Vj. 2,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreicht in 2015 eine Höhe von 2,8 Mio. Euro (Vj. 3,1 Mio. Euro). Im Vergleich zum Vorjahr 2014 bedeutet dies einen Rückgang von etwa 12%. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das EBIT wesentlich durch nicht-liquiditätswirksame IFRS-Fair Value-Anpassungen beeinflusst ist. Bereinigt steigt das EBIT von 1,8 Mio. Euro im Jahr 2014 auf 2,2 Mio. Euro im Jahr 2015. Das Unternehmen ist in den letzten Jahren profitabel – in 2015 wurde ein Ergebnis von 1,0 Mio. Euro erreicht.

Das Management geht für das Jahr 2016 von einer weitgehend konstanten bis leicht positiven Entwicklung von Umsatz und Ertrag aus. Im Jahr 2017 kann der Jahresumsatz voraussichtlich auf 5,5 Mio. Euro (inkl. Erträgen aus Mietnebenkosten) erhöht werden. Aufgrund langjähriger Mietverträge ergibt sich für die Beno Immobilien eine sehr gute Planbarkeit. Darüber hinaus konnten wesentliche Mietverhältnisse verlängert werden. Zusätzliches Wachstumspotenzial ergibt sich durch die mögliche vorteilhafte Refinanzierung bestehender Altkreditverträge, Objektverdichtungen an einzelnen Standorten sowie opportunistische Verkäufe von Einzelobjekten.

Insgesamt niedrige Eigenkapitalquote des Als-Ob-Konzerns

Die Beno Immobilien GmbH weist im Konzernabschluss nach IFRS eine Eigenkapitalquote von 18,7% aus (Stand 31.12.2015). Auf Ebene der Beno Holding AG ist weiteres verzinsliches Fremdkapital, insbesondere die Beno Holding-Wandelanleihe, ausgewiesen. Bei einer Als-Ob-Konsolidierung ergibt sich eine als niedrig einzuschätzende Eigenkapitalquote im mittleren einstelligen Prozent-Bereich.

Beno Holding-Wandelanleihe mit Laufzeit bis 2021

Die im April 2014 begebene Wandelschuldverschreibung der Beno Holding AG mit Laufzeit bis 14.04.2021 verfügt über einen Zinskupon von 5,00% p.a. Das Emissionsvolumen beträgt 10 Mio. Euro. Der Emissionserlös wurde zu gleichen Teilen zum Erwerb von 75,1% der Geschäftsanteile der Beno Immobilien GmbH sowie zur Ausreichung eines Darlehens an die Beno Immobilien GmbH für deren weiteres Wachstum verwendet. Die Anleihegläubiger haben das Recht, Teilverschreibungen im Nennwert von 1.000 Euro in fünf Inhaber-Aktien der Gesellschaft zu tauschen. Das Wandlungsrecht kann nur innerhalb von zwei Wochen nach Veröffentlichung des Jahresabschlusses der Beno Immobilien GmbH für das Geschäftsjahr 2017 im Bundesanzeiger ausgeübt werden.

Die Rückzahlung der Anleihe erfolgt am 23. April 2021 zu 117,50% des Nennbetrages. Vorzeitige Kündigungsmöglichkeiten der Emittentin sind in den Wandelanleihe-Bedingungen nicht vorgesehen. Die Anleihe ist u.a. mit einer Barsicherheit in Höhe von 1 Mio. Euro besichert.

Fazit: Durchschnittlich attraktive Bewertung mit positivem Ausblick

Die Beno Holding AG hat die Mittel aus der Platzierung der Wandelanleihe hälftig für den Erwerb von 75,1% der Geschäftsanteile der Beno Immobilien GmbH verwendet. Damit liegt eine wirtschaftlich eigenkapitalnahe Mittelverwendung mit entsprechend erhöhten Risiken vor.

Aufgrund der aussichtsreichen Positionierung der Beno Immobilien als Bestandshalter im Bereich mittelständisch, gewerblich oder industriell genutzte Liegenschaften, der kontinuierlichen Steigerung der wiederkehrenden Mieterlöse mit weiterhin positivem Ausblick und der gezeigten Kapitaldienstfähigkeit in Verbindung mit der für den wirtschaftlichen Rang der Anleihe attraktiven Rendite von 7,76% p.a. (Kurs 105,00% am 02.05.2017 bei Rückzahlung zu 117,50% des Nennbetrages am 23.04.2021) bewerten wir die 5,00%-Wandelanleihe der Beno Holding AG als „durchschnittlich attraktiv (positiver Ausblick)“ (3,5 von 5 möglichen Sternen).

KFM-Barometer als pdf zum Download

 

 

Über die KFM Deutsche Mittelstand AG

Die KFM Deutsche Mittelstand AG ist Experte für Mittelstandsanleihen und Initiator des Deutschen Mittelstandanleihen FONDS (WKN A1W5T2). Manager dieses Fonds ist die Heemann Vermögensverwaltung GmbH; Verwaltungsgesellschaft ist die FINEXIS S.A. und Verwahrstelle die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Niederlassung Luxemburg. Der Fonds bietet für private und institutionelle Investoren eine attraktive Rendite in Verbindung mit einer breiten Streuung im Mittelstandsanleihen-Markt. Die Investmentstrategie des Fonds basiert dabei auf den Ergebnissen des von der KFM Deutsche Mittelstand AG entwickelten Analyseverfahrens KFM-Scoring. Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS schüttet seine Erträge jährlich an seine Anleger aus. Für das Jahr 2014 schüttete der Fonds seinen Anlegern 2,10 Euro je Fondsanteil aus; für das Jahr 2015 erfolgte eine Ausschüttung von 2,29 Euro und für das Jahr 2016 von 2,17 Euro je Fondsanteil. Das bedeutet eine Ausschüttungsrendite von über 4% p.a. Auch im laufenden Jahr profitieren die Anleger von der Wertentwicklung des Fonds und einer damit verbundenen geplanten Ausschüttung in Höhe der Vorjahre. Die KFM Deutsche Mittelstand AG wurde beim Großen Preis des Mittelstandes 2016 als Preisträger für das Analyseverfahren KFM-Scoring und die überdurchschnittliche Entwicklung des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS ausgezeichnet.

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